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Comdirect reduzieren 25.11.2002
Nord LB
Bei Kursstärke Aktien der comdirect bank AG (WKN 542800) verkaufen, dies rät der Analyst Michael Seufert von der Norddeutschen Landesbank.
comdirect habe auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen operativen Gewinn erzielt. Das Ergebnis vor Steuern und Restrukturierungs-Aufwendungen habe 1,8 Mio. Euro betragen nach 2,2 Mio. Euro im zweiten Quartal. Ein positives operatives Ergebnis sei durch die Kostensenkungs-Maßnahmen und speziell die Beendigung der Auslands-Aktivitäten in Frankreich und Italien möglich geworden. Der Verwaltungsaufwand sei mit 33,2 Mio. Euro auf Höhe des Vorquartals geblieben. Seit Anfang September werde das Effizienz-Steigerungsprogramm "Com One" umgesetzt. Dieses umfasse Kosten-Reduzierungen bei Personal, Marketing und EDV, Stabilisierung der Erträge durch neues Preismodell für die Kunden und organisatorische Optimierungen. Die Restrukturierungskosten von 32 Mio. Euro seien vollständig im dritten Quartal verbucht worden. So habe sich ein Nettoquartalsverlust in Höhe von 20,2 Mio. Euro ergeben.
Per Ende September habe comdirect 627.000 Kunden verzeichnet und damit 3.000 weniger als noch zum Abschluss des zweiten Quartals. Die Zahl der ausgeführten Order habe sich von 1,26 Millionen im zweiten Quartal auf 1,6 Millionen im dritten Quartal verbessert. Der Provisionsüberschuss lege aufgrund stärkerer Kundenaktivitäten im Juli und August um 7% auf 19,1 Mio. Euro zu. Sinkende Geldmarktzinsen hätten zu einem um 10% niedrigeren Zinsüberschuss vor Risikovorsorge in Höhe von 15,1 Mio. Euro geführt.
Das Researchteam der Nord LB erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 135 Millionen Euro sowie einen Verlust von 17 Millionen Euro. Nächstes Jahr sollten die Erlöse bei 155 Millionen Euro liegen und ein Gewinn von 14 Millionen Euro erzielt werden.
comdirect sei seit der Beendigung der Auslandsaktivitäten in Frankreich und Italien in der Lage, trotz des schlechten Börsenumfeldes operative Gewinne zu generieren. Im dritten Quartal hätten jedoch vor allem Restrukturierungskosten von 32 Mio. Euro zu einem Nettoquartalsverlust in Höhe von 20,2 Mio. Euro geführt. Eine durchschlagende Verbesserung der Erlössituation sei angesichts der labilen Kapitalmärkte noch nicht zu beobachten. Eine mögliche strategische Kombination mit der DAB bank könnte im Dezember anstehen, falls die Konzernmütter HypoVereinsbank bzw. Commerzbank entsprechend entscheiden sollten.
Das Researchteam der Nord LB belässt sein Rating für die Aktien von comdirect vorerst auf "reduzieren".
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